Was Katzen trinken
14. Mrz 2008 • Rubrik Ernährung
Zwischen 70 und 90 Prozent der Körpergewebe bestehen aus Wasser. Verliert die Katze nur 10 Prozent davon, kann dies schon schwere Schäden nach sich ziehen.
Wasser wird in erster Linie über den Urin ausgeschieden, auch bei der Atmung verdunstet ein Feuchtigkeit. Schweiss produzieren die Samtpfoten dagegen selbst im Hochsommer kaum.
Eine Schale frisches Wasser muss deshalb immer zur Verfügung stehen – egal, ob die Katze Feucht- oder Trockenfutter frisst. Erhält sie Feuchtfutter aus der Dose, wird sie sicherlich wenig trinken. Die Nahrung besteht dann schon aus 70 bis 80 Prozent Wasser. Trockenfutter hat dagegen nur um die 5 bis 7 Prozent Feuchtigkeit, entsprechend häufiger wird das Tier den Trinknapf aufsuchen.
In der Regel kann man Katzen normales Leitungswasser geben. Wird dieses allerdings vom örtlichen Versorger mit viel Chemie aufbereitet, reagiert die Katze möglicherweise empfindlich auf den Geruch. Abgestandenes Wasser schmeckt ihr dann besser als “frisches” aus der Leitung.
Überteiben sollte man es nicht mit der Hygiene. In der Regel genügt es völlig, Wassernäpfe einmal täglich heiß auszuspülen. Spülmittel sind überflüssig und verstören nur die Katzennase. Gefahr durch Verunreinigung besteht praktisch nicht, solange man das Trinkwasser täglich ein oder zweimal erneuert. Bedenken Sie: Freilaufende Tiere trinken ja auch aus Pfützen und Tümpeln, ohne Schaden zu nehmen.
Der Wassernapf sollte allerdings an einem sauberen, staubfreien Ort stehen – bevorzugt ein Stück vom Futternapf entfernt, damit der Stubentiger nicht mit dem Essen spielt und es im Waser einweicht.
Milch ist übrigens kein Ersatz für Wasser! Wenn Sie überhaupt Milch geben, ist das als Nahrungsergänzung anzusehen.
Foto: klikk /Fotolia


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